facebook
 

Ein Wochenende mit Arne-Kristian Andersen

„Es wird immer besser und besser bei Euch zu sein.“

Arne-Kristian Andersen war begeistert von guten Gesprächen, einer herzlichen Atmosphäre und nicht zu Letzt von unserem bunten Abend. Da können wir Norweger noch einiges von Euch lernen, meinte er mit einem Augenzwinkern. 

Das 4. Share-Life-Wochenende

Es war Sonntag, Anfang April und der letzte Tag vom 4. Share-Life-Wochenende. Wir, rund 50 Studenten und junge Erwachsene aus Mittelrhein, hatten unsere Zimmer in der Jugendherberge im schönen Oberwesel schon geräumt und warteten gespannt auf den letzten Vortrag von Arne: Bin ich gut genug? Kann ich mich selbst annehmen? Wie kann ich einen gesunden Selbstwert haben, wo ich täglich so vielen hohen Erwartungen ausgesetzt bin?

Selbstwert?!

Diese Fragen hat sich sicher jeder von uns schon gestellt, und bestimmt hatte auch schon jeder etwas zu diesem Thema gehört und gelesen. Dennoch hat mich das, was Arne dazu gesagt hat, ganz besonders bewegt und angesprochen. Ich hab mich gefragt, woran das lag. Und ich glaube der wichtigste Grund dafür war, dass Arne nicht nur sachlich über Selbstwert sprach, sondern dass er viele Erlebnisse und Erfahrungen aus seinen Leben mit uns teilte. Arne stellte eine faszinierend schlichte These auf: Selbstwert muss nicht von den guten und schlechten Erfahrungen, die wir machen, abhängig sein. Man kann sich auch schlichtweg dazu entscheiden, gut über sich zu denken, da man von Gott geliebt ist und von ihm wunderbar erschaffen wurde. Weil Arne so offen von eigenen negativen Erfahrungen und Verletzungen erzählte, bekam diese Aussage Gewicht und Tiefe.

Ein besonderer Genuss

Ein besonderer Genuss auf dem Wochenende war auch, dass Arne nicht nur seine Gedanken und Erlebnisse mit uns teilte, sondern auch seine Musik. Ob am Klavier, mit Irischen Flöten oder  seinem Sopran-Saxophon; seine Musik rahmte seine Ansprachen auf wunderbare Art und Weise ein. Doch nicht nur die Musik, auch ein kleines Bild hat sich mir tief eingeprägt: Schon am ersten Abend zeichnete Arne uns mit schnellen Strichen ein kleines Motorboot auf die Flipchart. Dieses Bild, welches auf mich wie ein kleiner Gruß aus seiner Heimat, den norwegischen Lofoten Inseln wirkte, benutzte Arne immer wieder dazu, uns folgende Frage zu stellen: Was ist Dein Steuerruder? Von wem lässt Du Dir die Richtung für Dein Leben zeigen? Wer hat Einfluss darauf, was Du machst und denkst?

Was bleibt

Arne forderte uns dazu auf, negatives Denken hinter uns zu lassen, um offen zu sein für die guten Gedanken, die Gott uns schenkt: Über uns, über unsere Gemeinden, über das, was wichtig ist und letztendlich zählt.  Er lud uns ein, Gott das Steuerruder unseres Lebens sein zu lassen. Eine Einladung, die atraktiver nicht sein könnte. Gestärkt, motiviert, und übermüdet fuhr ich von einem gesegneten Wochenende voller Lachen und Sonne nach Hause. Ich werde mich noch oft gerne daran erinnern. Und ich freue mich schon jetzt  aufs nächste Share-Life-Wochenende.

Ein Bericht von Sandra Wagner

Alle die nicht dabei sein konnten können sich hier einen kleinen Eindruck verschaffen

Erstellt am 17.05.2011 von Maria Dulewicz